Geschichte des Glätteisen
Erst am Ende des 19. Jahrhunderts wurden das locken und glätten der Haare professioneller. Der französische Erfinder Marcel Grateau entwickelte als Erster eine Art Glätteisen. Zwei schmale Eisenstäbe, die die Form einer Schere hatten, wurden über offenem Feuer erhitzt und die Haare wurde damit Strähne für Strähne entweder gelockt oder geglättet.
Das diese Methode gewisse Gefahren mit sich brachte, ist logisch. Kamen die heißen Stäbe der Kopfhaut, den Ohren oder der Stirn zu nahe, gab es schmerzhafte Brandwunden, die hässliche Narben hinterließen.
Aber wie heißt es doch so schön? Wer schön sein will, muss leiden. Aber nicht nur die Haut konnte unter diesem eher barbarischen Verfahren leiden, die Haare taten es mit Sicherheit. Sie trockneten aus, wurden spröde und brachen schließlich ab. Zum Glück ging die Entwicklung weiter und die Technik wurde nach und nach verfeinert.

